TUM-DigiLLab

Digitales Lern-Lehrlabor der TUM School of Education
als Teil der DigiLLab-Initiative des StMWK Bayern

Knowledge Hub

Vernetzung von Projekten, Mitarbeitern und Expertise zur Digitalisierung

Repositorium

Bereitstellung von Software und Hardware für die digitalisierte Lehre

Infrastruktur

Ausstattung eines DigiLLabs
in Universität und Schule

Projektbeschreibung

Das TUM-DigiLLab ist eine neu aufgebaute Infrastruktur der TUM School of Education.
Aufgaben der Infrastruktur sind die Vernetzung von Projekten der Digitalisierung in der Lehrerbildung, der Mitarbeiter in diesen Projekten sowie Vernetzung der Expertise über Lehrstuhlgrenzen hinweg. Zudem soll das TUM-DigiLLab als Repositorium für Hardware und Software für die Digitalisierung in der Lehrerbildung, etwa für die Erstellung digitaler Lehr- und Lernmaterialien dienen.

Die Infrastruktur beinhaltet zum einen das Mobile Learning Lab (MoLL), welches mit einem voll videographierbaren Klassenzimmer mit mobilen Geräten (z.B. Tablets, Notebooks, Smartboards, VR/AR) und flexiblem Mobiliar die evidenzbasierte Entwicklung, praktische Erprobung und Evaluation innovativer, digitaler (schüler*innenzentrierter) Unterrichtskonzepte erlaubt und unterstützt. Flexible Videoinstallationen ermöglichen zudem die Aufnahmen im digitalen Klassenzimmer, um die innovativen Lehr-Lern-Situationen aufzuzeichnen und sie nachträglich zu diskutieren und reflektieren.

Zum anderen kommt die Ausstattung mit vier verschiedenen beruflichen Szenarien hinzu, die für die Lehrerbildung zur digitalen Transformation der Berufs- und Arbeitswelt zum Einsatz kommt. Sie dient im Rahmen des Projekts Teach@TUM4.0 – im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung durch das BMBF gefördert –, dazu, Bildungskonzepte zu entwickeln, die diese Transformation begreifbar und reflektiert gestaltbar machen sollen:

  • Im Industrial Space erhalten (angehende) Lehrkräfte die Möglichkeit, zu lernen, wie Industrie 4.0-Anlagen mittels datengestützter Prozesse aus technischer und kaufmännischer Sicht sowie in berufsübergreifenden Prozessen optimiert werden können. Es wird auch deutlich, was Industrie 4.0 für humane Prozesse wie die Mitarbeitermitbestimmung bedeutet. Elemente wie Systemintegration, additive Fertigung, kollaborative Robotik, Sensorik und künstliche Intelligenz kommen in diesem Szenario zum Einsatz.
  • In Szenario Gesundheit 4.0 erhalten (angehende) Lehrkräfte die Möglichkeit, Veränderungen durch digital vernetzte Technologien, z. B. digitale Patientendokumentation/-akte oder digitale Patientenüberwachung mittels vernetzter Sensorik, auf die Versorgung von Patienten sowie auf das Personal zu verstehen und Konzepte für die aktive und ethisch verantwortliche Gestaltung zu entwickeln. Auch die Patientenverpflegung wird hier mit einbezogen.
  • Im Smart Home erhalten (angehende) Lehrkräfte die Möglichkeit, Gestaltungsfragen der digitalen Vernetzung des privaten Lebensumfelds und der einhergehenden Überwachbarkeit der Bewohner zu verstehen, zu reflektieren und Konzepte zur aktiven und ethisch verantwortlichen Gestaltung zu entwickeln. Auch Elemente der Telemedizin, des betreuten Wohnens sowie der privatwirtschaftlichen Haushaltung finden hier Berücksichtigung.
  • Im Baker Space sollen (angehende) Lehrkräfte lernen, wie durch digitale Technologien Prozesse in Lebensmittelhandwerk, Service/Gastronomie und Verkauf gestaltet werden können und welche besonderen kulturell-menschlichen, technologiebezogenen und rechtlichen Faktoren bei der digitalen Veränderung in diesem Bereich berücksichtigt werden sollten. Digitale Bestell-, Lagerhaltungs-, Bezahl- und Warenwirtschaftssysteme sowie deren Vernetzung sind hier integriert. Auch Verkaufsszenarien des kleinflächigen Lebensmitteleinzelhandels können abgebildet werden.

Besonders im Fokus stehen schul- und berufsfeldübergreifende Thematiken, an denen auch neue Kompetenzerfordernisse verdeutlicht werden können, wie Kompetenzen fachlichen und berufsübergreifenden Problemlösens, weshalb auch die Szenarien untereinander vernetzt sind. Die Generierung, Speicherung und Analyse von Daten ist in allen Szenarien ein zentraler Lerngegenstand.

Projektleitung

Prof. Dr. Claudia Nerdel

Professur für Fachdidaktik Life Sciences

e-Mail: Claudia Nerdel
Tel.:+49 (89) 289 - 25377

Co-Leitung

Prof. Dr. Eveline Wittmann

Lehrstuhl für Berufspädagogik

e-Mail: Eveline Wittmann
Tel.:+49 (89) 289 - 24317
 

Prof. Dr. Maria Bannert

Susanne Klatten-Stiftungslehrstuhl für Lehren und Lernen mit Digitalen Medien

e-Mail: Maria Bannert
Tel.:+49 (89) 289 - 24390

Projektkoordination

Pia Bothe

Professur für Fachdidaktik Life Sciences

e-Mail: Pia Bothe
Tel.:+49 (89) 289 - 25385
mobil:+49 176 305 141 23