Forschungssynthese Geschlechtergerecht fördern

Wie sehr Geschlechterrollen noch im Bildungssystem verankert sind, zeigt sich nicht zuletzt an den niedrigen Zahlen weiblicher Studierender in MINT-Fächern. Unsere Forschungssynthese lotet aus, welche Maßnahmen in der Schule wirksam sind, um geschlechtsspezifische Unterschiede in stereotypen Fächern (wie Mathematik, Naturwissenschaften oder Lesen) abzubauen. Dabei untersuchen wir in erster Linie Maßnahmen, die auf sogenannte motivational-affektive Merkmale wie Interesse, Motivation, Freude und Selbstkonzept von Schüler*innen abzielen. Ziel ist, Wege aufzuzeigen, wie alle Schüler*innen ihr volles Potenzial in allen Fächern ausschöpfen können.

Forschungsfragen

  • Haben Maßnahmen in der Schule zur Stärkung und Förderung von sogenannten motivational-affektiven Merkmalen wie Interesse, Motivation, Freude und Selbstkonzept von Schüler*innen unterschiedliche Auswirkungen auf das im jeweiligen Fach stereotyp benachteiligte Geschlecht?
  • Welche Maßnahmen sind am wirksamsten um stereotype Geschlechterzuschreibungen hinsichtlich Schulfächern abzubauen?