Technische Universität München
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Master Wirtschaftspädagogik

Die Masterstudiengänge Wirtschaftspädagogik I und Wirtschaftspädagogik II mit Unterrichtsfach an der TUM School of Education der Technischen Universität München zeichnen sich durch ein einzigartiges innovatives Konzept aus: Maximale Flexibilität im Qualifikationsprofil und somit die Möglichkeit einer passgenauen Profilbildung für die später anvisierte Tätigkeit, sei es als Lehrkraft an kaufmännischen beruflichen Schulen, Personalentwickler, Wissensmanager, Führungskraft in Unternehmen bzw. im Bildungswesen, etc. Außerdem bestehen Einstiegsmöglichkeiten nicht nur für Bachelorabsolventen der Wirtschaftspädagogik, sondern auch einer Vielzahl von wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen und große Praxisnähe vom ersten Studiensemester an.

Die Studiengänge sind in zwei Studienrichtungen aufgeteilt. Der Unterschied beider Studienrichtungen liegt darin, dass Studienrichtung II neben der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Ausrichtung (Studienrichtung I) ein zusätzliches allgemeinbildendes Unterrichtsfach (Chemie, Informatik, Mathematik, Physik, Sozialkunde oder Sport) in den Studienverlauf integriert. Das Unterrichtsfach macht Absolventen im Hinblick auf ihre Verwendbarkeit im Schuldienst deutlich flexibler, jedoch ist der Eintritt in den Schuldienst (Referendariat) in Bayern mit beiden Studienrichtungen möglich.

Wirtschaftspädagogik I

vertiefte bildungs- und wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung

Wirtschaftspädagogik II

mit Unterrichtsfach

Das Studium der Wirtschaftspädagogik

Die Studiengänge Wirtschaftspädagogik sind so konzipiert, dass wirtschaftspädagogische Vorkenntnisse nicht nötig sind. Ein allgemein pädagogisch-didaktisches Praktikum zu Beginn des Studiums, die (schul-)pädagogisch-psychologische Ausbildung sowie berufspädagogische Veranstaltungen mit anderen Lehramtsstudierenden erlauben ein sofortiges Eintauchen in die berufliche Praxis sowie den bei beruflichen Entscheidungen und Tätigkeiten stets wichtigen Blick über den Tellerrand des eigenen Faches hinaus. Dabei bereiten die sich am Zahn der Zeit befindlichen Studieninhalte mit Veranstaltungen zur Digitalisierung (Stichwort: Wirtschaft/Industrie 4.0), Inklusion und zu sprachlicher und kultureller Diversität zielgerichtet auf aktuelle gesamtgesellschaftliche Herausforderungen vor. Das mit diesem Fundament verzahnte, über alle Semester hinweg studierte spezifisch wirtschaftspädagogische bzw. -didaktische Curriculum bietet eine vertiefte akademische Ausbildung mit weiteren schulpraktischen Inhalten und damit besonderem Augenmerk auf die Berufstätigkeit als Wirtschaftslehrkraft, ohne dabei die Qualifikation für wirtschaftspädagogische Tätigkeiten in Unternehmen zu vernachlässigen.

Drei große Wahlbereiche mit jeweils weiter spezifizierten Themenbereichen und freier Kombinierbarkeit von Modulen erlauben Studierenden ein generalistisches Studium in die Breite des Faches, aber auch vertiefte Spezialisierungen:

  • Der Wahlbereich Wirtschaftspädagogik erlaubt eine Vertiefung in den allgemeinen Bildungswissenschaften, eine Spezialisierung auf die wirtschaftspädagogische Praxis oder Forschung und bietet überdies ein Profil für Personalentwicklung und Wissensmanagement, auch hier in Verbindung mit einem Praktikum. Ergänzend können Wirtschafts- und Wissenschaftsfremdsprachen (derzeit Englisch und Französisch) bis zum Niveau C2 belegt werden, um auch international und interkulturell bestens gerüstet zu sein.

  • Im Wahlbereich Wirtschaftswissenschaften können Studierende ihr wirtschaftswissenschaftliches Wissen auf Masterniveau vertiefen und dabei neben Veranstaltungen der renommierten TUM School of Management auch auf die Expertise und Praxisnähe der UnternehmerTUM zurückgreifen. Nach Wunsch ist eine Spezialisierung in den Bereichen Innovation & Entrepreneurship, Marketing, Strategy & Leadership, Finance & Accounting oder auch in der VWL möglich.

  • Der einzigartige interdisziplinäre Wahlbereich WiSoTec mit Inhalten aus Wirtschaft, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Technologie ermöglicht eine vertieften Blick auf die Themenfelder Mensch und Arbeit, Geschichte, Ethik, Politik und Gesellschaft – jeweils in Verbindung mit wirtschaftlichen oder industriellen/technologischen Bereichen.

Schnittstellen zwischen den Wahlbereichen maximieren die Flexibilität, indem Studierende sich aus mehreren Thematiken ein in sich stimmiges Profil zusammenstellen können oder auch im Laufe des Studiums ihr gewünschtes Profil modifizieren können.