Eigene und fremde Unterrichtsvideos in der Lehrerfortbildung

Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen der Nachwuchsakademie „Empirische Schul- und Unterrichtsforschung“ (KL 2431/1-1).

Zeitraum der Förderung

2011-2012

Beteiligte Personen

Dr. Marc Kleinknecht (TU München)

Beschreibung

Im Fortbildungskontext werden Unterrichtsvideos derzeit vor allem vor dem Hintergrund des situierten, problemorientierten und fallbasierten Lernens eingesetzt. Dabei sind mit dem Beobachten von eigenen und fremden Unterrichtssequenzen je spezifische Wirksamkeitsannahmen verbunden, die vorwiegend in der Evaluationsforschung empirisch untersucht wurden. Die Studie zielte darauf, die kognitiven, motivationalen und emotionalen Prozesse beim Beobachten videographierten Mathematikunterrichts an einer Stichprobe von zehn Lehrkräften zu untersuchen. Das Forschungsinteresse richtete sich dabei auf die individuelle Analyse  eigener bzw. fremder Videos im Rahmen einer computerbasierten Lernumgebung, in der Formen des offenen und strukturierten Beobachtens integriert sind. Die Daten wurden durch die introspektive Methode des „stimulated recall“ erhoben und sowohl quantitativ als auch qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.

Publikationen

Kleinknecht, M., & Schneider, J. (2013). What do teachers think and how do they feel when they analyze videos of themselves teaching and of other teacher teaching? Teaching and Teacher Education 33, 13-23. dx.doi.org/10.1016/j.tate.2013.02.00

Kleinknecht, M., & Poschinski, N. (2014). Eigene und fremde Videos in der Lehrerfortbildung. Eine Fallanalyse zu kognitiven und emotionalen Prozessen beim Beobachten zweier unterschiedlicher Videotypen. Zeitschrift für Pädagogik, 60(3), 471-490.