Berufliche Bildung

Schulpraktika

Auf dieser Seite geben wir einen Überblick über das Schulpraktikum TUMpaedagogicum

Aktuelles

Masernschutzgesetz

  • Masernimpfpflicht seit 01.03.2020: Unsere Studierenden werden bei der Anmedung zu allen Praktikumsphasen informiert, dass sie an der Praktikumsschule eine gültige Masernimpfung vorzeigen müssen. 

TUMpaed und COVID-19

  • Die Praktikumstage werden durch die Studierenden individuell mit den Schulen vereinbart
  • Ingesamt zwölf Tage des TUMpaed können durch alternative Lernangebote in digitaler Form ersetzt werden.
  • Auf Grund der aktuellen Situation empfehlen wir einen Großteil der Tage in Phase III (und je nach Wohnort/Schulzuweisung in Phase II) zu absolvieren. 

 

Stand: 04.02.2021

TUMpaedagogicum

Zielsetzung des TUMpaedagogicum

Das TUMpaedagogicum der beruflichen Bildung (Die drei Praktikumsphasen, sowie die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsseminare) ist ein Praktikumskonzept, das eine enge Verbindung zwischen der universitären Ausbildung und den schulpraktischen Studien herstellen soll.

Zentrale Zielsetzung ist, den Studierenden frühzeitig Einblicke in das zukünftige Berufsfeld Schule zu ermöglichen. Die Studierenden erhalten bereits zu Beginn des Studiums die Möglichkeit Erfahrungen in der Planung und Durchführung von Unterricht zu sammeln und die Eignung und Motivation für den Lehrberuf zu reflektieren.

Das TUMpaedagogicum BB findet empfohlen in den ersten drei Studiensemestern statt und ist sowohl geblockt als auch studienbegleitend angelegt.

Das gesamte Praktikum (Phase I - III) wird an einer Schule absolviert, damit zwischen den Betreuungslehrkräften an den Praktikumsschulen und den Studierenden stabile Beziehungen aufgebaut werden. Dadurch wird eine kontinuierliche Beratung der Studierenden sowohl durch Lehrende an der Universität als auch durch die Betreuungslehrkräfte ermöglicht.

Ablauf und Strukturierung des TUMpaedagogicum

Das TUMpaedagogicum streckt sich über die ersten drei Studiensemester. Es umfasst einen Umfang von 25 Tagen und ist in drei Abschnitte gegliedert.

Im Anschluss an das Praktikum findet ein Reflexionsgespräch durch die Betreuungslehrkräfte und die Lehrenden statt, um die professionelle Entwicklung der angehenden Lehrpersonen zu reflektieren.

Die zeitliche Gestaltung sowie Organisation des Praktikums wird zwischen den Betreuungslehrkräften und den Studierenden individuell abgestimmt. Diese Regelung soll Schulen und Studierenden eine flexible Planung ermöglichen. Die Aufteilung in drei Phasen garantiert eine längerfristige Zusammenarbeit zwischen den Lehramtsstudierenden, der Praktikumsschule, den Betreuungslehrkräften sowie den Schülerinnen und Schülern.

Organisatorisches

Praktikumsplatzverteilung

Unsere Studierenden melden sich zu Beginn des ersten Semesters Mitte/Ende Oktober online an der TUM School of Education unter Angabe von zwei Wunschorten zur Ableistung zum Praktikum an. Nach Anmeldeschluss werden die Schulen je nach beruflicher Fachrichtung und örtlicher Nachfrage an Praktikumsplätzen durch die TUM School of Education kontaktiert und die Praktikumsplätze organisiert. Nach Abschluss der Organisation erhalten sowohl die Schulen als auch die Studierenden per E-Mail Informationen über die erfolgte Zuteilung sowie weitere detailliertere Informationen zur Durchfürung des Praktikums. Die Studierenden nehmen dann Kontakt mit den Schulen und den jeweiligen Betreuungslehrkräften auf, um die erste Praktikumsphase zu planen.

Bescheinigung

Die Studierenden benötigen die Bescheinigung in dreifacher originaler Ausführung: Einmal für die eigenen Unterlagen, einmal für die Schule und einmal für die TUM School of Education (=Prüfungsleistung). Die Bescheinigung muss vollständig ausgefüllt sein und darf keine Abänderungen oder Streichungen aufweisen.

Nach jedem Praktikumsabschnitt sollen sich die Studierenden die abgeleisteten Praktikumstage auf ihrer Praktikumsbescheinigung bestätigen lassen. Am Ende der gesamten Praktikumszeit nach den 25 Tagen wird die Bescheinigung von der Schule gestempelt und unterschrieben.

TUMpaedagogicum: Begleitende Lehrveranstaltungen

Begleitveranstaltungen

Weitere inhaltliche Informationen finden Sie auf den Seiten des Lehrstuhls für Berufspädagogik.

Kontakt bei Fragen zu den pädagogischen Begleitverantaltungen

Lisa Göppel, M.Ed.

Tel. +49 89 289 24233

E-Mail

Betreuung und (mögliche) Aufgaben der Studierenden im Praktikum

Für die Aufgabe der Betreuung der Studierenden gibt es für Sie zur Übersicht einen Praktikumsleitfaden.

Im Laufe des Schulpraktikums sollen die Lehramtsstudierenden zunehmend in den Schulalltag eingebunden werden und unterschiedlichste Aufgaben, auch außerhalb des Unterrichts übernehmen. Dadurch sollen sie möglichst vielfältige pädagogische Erfahrungen sammeln und ein realistisches Bild von dem Schulalltag einer Lehrkraft erhalten. Die Lehramtsstudierenden sollen an den Schulen diverse Tätigkeitsbereiche kennenlernen und nach dem pädagogischem Ermessen der Betreuungslehrkräfte verschiedene Aufgaben in Eigenverantwortung durchführen, z.B.

  • Unterrichtsbeobachtungen, Bearbeitung der Beobachtungsaufgaben
  • Mitarbeit bei Testvorbereitungen und bei der Aufgabenkorrektur
  • Vorbereitung und Beschaffung von Unterrichtsmaterialien
  • Gestaltung einer Unterrichtssequenz/-stunde (Vorbereitung, Durchführung, Besprechung)
  • Teilnahme an Lehrerkonferenzen, Besprechungen im Lehrerkollegium
  • Anwesenheit bei Beratungsgesprächen
  • Anwesenheit bei Elternabenden/-sprechstunden
  • Unterstützung der Pausenaufsicht
  • Anwesenheit bei Schulfesten, Sportfesten etc.
  • Beteiligungen an Schulaktivitäten, -veranstaltungen (u.a. Projekte, Besuch außerschulischer Lernorte)
  • Beteiligung an Projekten der inneren Schulentwicklung (Mitarbeit bei der Planung, Vorbereitung, Durchführung, Auswertung)
  • Mitarbeit bei Intensivierungsstunden, Arbeit mit spez. Schülerteilgruppen (Diversifizierung)
  • Organisation und Teilnahme an Klassenfahrten,
  • Skilager, Exkursionen