Neue zukunftsweisende Medienausstattung am Gymnasium Starnberg

Präsentation im Rahmen eines Pressetermins in Anwesenheit von 1. Bürgermeister Patrick Janik am Dienstag, 20. Oktober 2020

Ein neues zukunftsweisendes IT-Konzept, das seit Oktober 2020 im Einsatz ist, konnte das Gymnasium Starnberg in Anwesenheit von 1. Bürgermeister Patrick Janik und dem Geschäftsführer der Stadt Starnberg, Ludwig Beck, den Vertretern der lokalen Presse vor­stellen.

Nach insgesamt gut zwei Jahren Planung verfügt die Schule nun über eine der flexibelsten, modernsten und leistungsfähigsten IT-Ausstattungen an staatlichen Schulen in Bayern. Aktuelle pädagogische Konzepte wie Bring-your-own-Device, Einsatz von schuleigenen PC-Tablets für Schüler und Lehrkräfte und die Einführung einer hochmodernen pädagogischen Lernoberfläche sind nur die Highlights der neuen Möglichkeiten.

Das innovative Gesamtkonzept kann bei Bedarf auch gewinnbringend im Fernunterricht eingesetzt werden und berücksichtigt insofern auch die Erfordernisse der anhaltenden Corona-Pandemie.

Die moderne Konzeption und technische Ausstattung dürfte bayernweit ihresgleichen suchen, wie Jörg Genius, der Leiter der ausführenden Firma betont. Modulare Medienboxen in allen Klassen- und Fachräumen beinhalten neben einem WLAN-Accesspoint so genannte „Air-Server“, welche eine drahtlose Übertragung von Bild und Ton ermöglichen. Modernste und hochwertige portable Geräte für alle Lehrer gehören ebenso zur Ausstattung wie sieben mobile Stationen mit jeweils 16 Tablets für den Unterrichtseinsatz im Klassenraum. Zudem konnte neben der Modernisierung und technischen Aufrüstung der beiden alten Informatikräume ein weiterer Informatikraum neu ausgestattet und in Betrieb genommen werden.

Grundlage dieses Konzepts sind eine entsprechend aufgerüstete (Server-) Infrastruktur und eine schnelle Internet-Verbindung über zwei Kabelzugänge. Damit ist das Gymnasium Starnberg jederzeit gewappnet, falls notwendig schnell auf „Home-Schooling“ umzuschalten, ohne das System zu überlasten. Bereits jetzt werden in verschiedenen Klassen und Kursen Unterrichtsmaterialien und Aufgaben digital verteilt und eingesammelt sowie Online-Konferenzen mit Elternbeirat und Lehrkräften durchgeführt. Angesichts des anhaltenden Pandemiegeschehens werden kommende Klassenelternabende und der Elternsprechtag online über Videokonferenzen stattfinden.

„Technik muss den Anforderungen der Pädagogik folgen“. Diesem Anliegen seines Schulleiters Josef Parsch folgend hatte Systembetreuer Bertram Wegner bereits im Jahr 2018 im Auftrag der Schulleitung damit begonnen, mit Systembetreuern an zahlreichen Schulen im Großraum München intensive Gespräche über die Umsetzung aktueller, pädagogischer Anforderungen an eine moderne, offene IT-Infrastruktur zu führen. In enger Zusammenarbeit mit der stellvertretenden Schulleiterin Uta Lechner wurde im Anschluss die Grobstruktur eines Medienkonzept entwickelt, das durch ein ins Leben gerufenes „Digital-Team“ der Schule dann ständig weiterentwickelt wurde.

Mit den ausführenden Firmen Genius-TechnoConsult unter Leitung von Jörg Genius und id-newmedia unter Leitung von Ralf Kimmelmann wurden schließlich Partner gefunden, die die Vorstellungen und Vorplanungen des Medienkonzepts technisch in relativ kurzer Zeit erfolgreich umsetzen konnten. In enger Zusammenarbeit entstand ein zur Erlangung von Fördermitteln zwingend erforderliches Mediengesamtkonzept, das neben einer detaillierten Planung der technischen Ausstattung auch pädagogisch-didaktische Aspekte und die notwendige Fortbildung des Kollegiums beinhaltet. Mit diesem Konzept konnten auch Rathausspitze und Stadtrat der Stadt Starnberg überzeugt werden. In akribischer Detailplanung wurde das Projekt in der Folge zur Ausschreibung gebracht.

Schulleiter Josef Parsch dankte Bürgermeister Patrick Janik und dem Amtschef der Stadt Starnberg, Ludwig Beck, der stets ein offenes Ohr für die Belange der Schule und des Projektteams hatte. Ebenso gilt der Dank Herrn Jörg Genius, der große Teile der Koordination des Projekts übertragen bekam und diese mit überaus großem Engagement und bewundernswerter Sachkompetenz zu Ende führte. Schulintern wird insbesondere den beiden Systembetreuern Bertram Wegner und Wolfgang Zeitter für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die gesamten Maßnahmen einen Umfang von immerhin 890.000 Euro umfassen, von denen 90 % aus Fördermitteln durch Bund und Land abgedeckt werden können. Die Tatsache, dass der Großteil der Fördermittel dem Vernehmen nach von anderen Schulen noch gar nicht abgerufen wurde, zeigt, so Schulleiter Parsch, dass Schule und Sachaufwandsträger schnell und richtig reagiert haben.

Josef Parsch (Schulleiter)