Förderung von Kompetenzen zur dokumentenbasierten Diagnose mathematischer Schülerleistungen in simulationsbasierten Lernumgebungen

Anmeldung zur Nutzung der Lernumgebung und Teilnahme an der Studie

Mit den Ergebnissen aus Teilstudie 1 wurde die Lernumgebung nun ergänzt. Neuerdings finden Sie dort nützliche fachliche, fachdidaktische und strategische Hinweise, die bei der Diagnose der virtuellen Schülerinnen und Schüler helfen. Die 15 virtuellen Schülerinnen und Schüler zeigen typische Fehlvorstellungen von Schülerinnen und Schülern aus der dritten Klasse.

Die Lernumgebung wird als sehr authentisch eingeschätzt, da sie mit original Schülerantworten aus der Pilotierung von VERA-3 2015-2017 arbeitet.

Technische Voraussetzungen sind lediglich eine stabile Internetverbindung, ein Computer oder Tablet mit separater Tastatur und ein bis zwei Seminareinheiten zu je 90 Minuten.

Sie haben Interesse daran die Diagnosekompetenzen von angehenden Grundschullehrkräften zu fördern und haben ein Seminar oder eine Vorlesung von Studierenden oder Referendaren des Grundschullehramts?

Bitte kontaktieren Sie uns unter a.wildgans@tum.de (Angelika Wildgans).

Projektbeschreibung

DFG-Forschergruppe (FOR 2385)

In Teilprojekt 1 wird die Bearbeitung von Mathematikaufgaben durch Schüler simuliert. Angehende Mathematiklehrkräfte können simulierten Schülern Aufgaben vorlegen und sollen anhand der Schülerlösungen typische Schülerfehler und das mathematische Kompetenzniveau des Schülers diagnostizieren lernen. Es werden drei Studien durchgeführt, in denen die angehenden Lehrkräfte mittels Scaffolding durch Komplexitätsreduktion während des dokumentenbasierten Diagnostizierens sowie durch kooperatives Lernen mit Rollenvorgaben unterstützt werden.

Stand des Projekts

2019 ist die Umsetzung von Scaffolding geplant. Hiermit sollen adaptiv die Diagnoseprozesse effizienter gestaltet werden und somit akkuratere Diagnoseergebnisse erzielt werden.

2018 fanden neben einer Pilotierung zahlreiche Erhebungen an der Ludwig-Maximilians Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg statt. In jeweils 90 Minuten konnten die Studierenden neben einem Wissenstest und allgemeinen Variablen bis zu 15 Schülerinnen und Schüler bzgl. ihrer Kompetenzniveaus und ihrer Fehlvorstellung analysieren.

2017 wurden theoretisch 20 Kinder ausgearbeitet, die mithilfe von 50.000 Schülerlösungen aus VERA 3 realitätsnah in der Lernumgebung CASUS eingebettet wurden.