Learning Science the Fun and Creative Way:

Coding, Making, and Play as Vehicles for Informal Science Learning in the 21st Century

Organisation

Personen: Peter Hubwieser, Mike Talbot, Sophia Gabler

Förderung: Horizon 2020 (Laufzeit: 1.6.2018 - 31.5.2021)

Über das Projekt

Europaweit finden mehr und mehr junge Menschen anhaltende Begeisterung und nachhaltige Lernerfolge im Bereich der MINT-Fächer außerhalb der Schule. Das EU-Projekt COMnPLAY SCIENCE möchte zu einem besseren Verständnis dieses außerschulischen Lernens verhelfen und zur Weiterentwicklung innovativer Lernformen beitragen. COMnPLAY nimmt besonders Lernangebote aus den boomenden Bereichen „Coding“ und „Making“ in den Fokus und konzentriert sich dabei zudem speziell auf den spielerischen Charakter informellen und non-formalen Lernens. Auf diese drei Hauptfaktoren (Code, Make, Play) geht auch der Projektname „COMnPLAY“ zurück.

Das EU-Projekt mit einer Laufzeit von 3 Jahren startete am 1. Juni 2018 in 10 europäischen Ländern. Die kooperierenden Partner aus Deutschland, Finnland, Griechenland, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Spanien, Schweden und dem Vereinigten Königreich ergänzen sich in ihren vielfältigen fachlichen Expertisen und ermöglichen es die geographische, kulturelle und sozioökonomische Vielfalt an informellen und non-formalen Lernangeboten in den MINT-Disziplinen europaweit zu untersuchen.

Ziele

Sorgfältig eingebettet in den Kontext aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Bildung in den MINT-Fächern, verfolgt COMnPLAY gemäß einer gesellschaftlich orientierten, partizipatorischen Vorgehensweise folgende Ziele:

  • Entwicklung eines geeigneten konzeptionellen und methodischen Rahmens um alle Aspekte des Projekts in einem Übersichtsplan zusammenzuführen
  • Aufbau einer europaweiten Community aus Lernenden, Lehrenden, Vertretern und politischen Entscheidungsträgern aus verschiedenen Bereichen
  • Identifizierung und Analyse bereits bestehender, vielversprechender coding-, making- und play-basierten außerschulischen Aktivitäten in ganz Europa
  • Intensive, partizipatorische empirische Beforschung ausgewählter Lernangebote mit Fokus auf die Lernenden
  • Erwerb eines tiefen Verständnisses für die Wirkung und Effekte dieses außerschulischen Lernens sowohl auf formalen naturwissenschaftlichen Unterricht als auch auf die Gesellschaft
  • Öffentliche Kommunikation bzgl. der Projektentwicklungen und -ergebnisse
  • Entwicklung relevanter Leitlinien für die Praxis sowie Empfehlungen für politische Entwicklungen und weitere Forschung

COMnPLAY folgt dabei einem Mixed-Methods-Ansatz, der qualitative und quantitative Messmethoden kombiniert einsetzt.

Die Aktivitäten der TUM finden vor allem am Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land statt.

Publikationen