Master Berufliche Bildung Integriert - für Ingenieure

Engineers wanted - Quereinsteiger gesucht

Der Studiengang richtet sich an Bachelor- oder Master-Absolventinnen und -Absolventen (oder mit mindestens gleichwertigem Abschluss) ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge (FH, Uni, Hochschule) in den Fachgebieten

  • Metalltechnik, Maschinenbau, Fahrzeugtechnik,
  • Elektro- und Informationstechnik
  • oder vergleichbaren Studiengängen.

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Gesucht werden Studierende, die ihr Studium abgeschlossen haben und sich für ihr Fachgebiet begeistern. Potentielle Kandidaten und Kandidatinnen sollten zudem Freude daran haben, ihr Wissen an junge Erwachsene weiterzugeben.

Der Master Berufliche Bildung Integriert auf einen Blick

  • Ziel: Master und Zweites Staatsexamen
  • Dauer: 6 Semester
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studienform: Vollzeit (1. und 2. Semester vorwiegend an der TUM, 3. bis 6. Semester vorwiegend an der Seminarschule (Referendariat) mit begleitenden Seminaren an der TUM)
  • Unterrichtssprache: Deutsch
  • Voraussetzung: Bachelor eines ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs in Metalltechnik, Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektro- und Informationstechnik oder vergleichbaren Studiengängen (HIER finden Sie Tipps zur Selbsteinschätzung der fachlichen Eignung) und eine einschlägige Berufsausbildung oder ein Berufspraktikum

Über den Studiengang

Für Interessenten des Studiengangs bieten wir zwei mal im Jahr eine Informationsveranstaltung (ca. im November/Dezember und im März/April) an. Die nächste Informationsveranstaltung findet statt am Donnerstag, den 30. November 2017 um 17.15 Uhr in der Marsstr. 20-22 (Gebäude im Hinterhof), 1. Stock, Raum 140.
Wir geben Informationen zum Ablauf des Studiums, über Lerninhalte und Lernziele, über das Schulpraktikum und das integrierte Referendariat sowie über Zulassungsvoraussetzungen und das Bewerbungs- und Eignungsverfahren (Präsentation vom 25.01.2017: Folien_Infoveranstaltung).

Besonderheiten

Das Studium ermöglicht einen „Quereinstieg“ aus den Ingenieurwissenschaften in den Lehrerberuf und damit die Möglichkeit, in engem Kontakt mit jungen Menschen zu arbeiten. Die Theorie der universitären Ausbildung und der Vorbereitungsdienst an beruflichen Schulen werden miteinander verbunden und optimal aufeinander abgestimmt. Die Ausbildungsinhalte basieren auf aktuellen Erkenntnissen aus der Bildungsforschung. Ab dem zweiten Studienjahr treten die Studierenden in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an beruflichen Schulen ein und erhalten als Studienreferendare Anwärterbezüge (Informationen zum Vorbereitungsdienst finden Sie HIER). Nach drei Jahren sind unsere Absolventen fertig ausgebildete Lehrkräfte für berufliche Schulen.

Erforderliches Berufspraktikum

Ein 48-wöchiges Berufspraktikum gemäß Lehramtsprüfungsordnung LPO I § 87, das einschlägig für die gewählte berufliche Fachrichtung ist, muss bis zur Anmeldung zum Vorbereitungsdienst (Referendariat) nachgewiesen werden. Hier finden Sie die Richtlinien für das Berufspraktikum im Rahmen der Ausbildung für das Lehramt an beruflichen Schulen.

Für die Zulassung zum Masterstudiengang Berufliche Bildung Integriert benötigen Sie bereits einen Nachweis über eine einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung oder über mindestens 30 Wochen eines einschlägigen Berufspraktikums in der gewählten beruflichen Fachrichtung (siehe Zulassungsvoraussetzungen)

Eine einschlägige Berufsausbildung kann Ihnen mit 48 Wochen als Berufspraktikum angerechnet werden. Ist die Berufsausbildung nicht einschlägig, können bis zu 24 Wochen anerkannt werden. Einschlägige Praktika müssen in mindestens 4-Wochen-Blöcken in Vollzeit absolviert sein. Studiensemester der Fachhochschule können mit maximal 24 Wochen angerechnet werden. Zeiten aus einschlägigen beruflichen Tätigkeiten müssen mit einem Arbeitszeugnis incl. Tätigkeitsnachweisen in beglaubigter Form mit genauer Angabe der Arbeitsdauer nachgewiesen werden. Für 1 Jahr einschlägiger beruflicher Tätigkeit können in der Regel 48 Wochen anerkannt werden. In jedem Fall werden die Unterlagen individuell geprüft.

Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen zum Berufspraktikum an das Staatsministerium:

Ansprechpartnerin

Sabine Parol
Tel.: +49.89.2186-2301
E-Mail: sabine.parol@stmbw.bayern.de

Berufsaussichten

In den Berufsfeldern Elektro- und Informationstechnik sowie Metalltechnik besteht seit vielen Jahren eine hohe Nachfrage nach Lehrkräften an beruflichen Schulen. Daher ist in den beiden möglichen Fachrichtungen eine Übernahme in ein Beamtenverhältnis sehr wahrscheinlich.  Das bedeutet einen sicheren Arbeitsplatz, unabhängig von konjunkturellen Schwankungen am freien Arbeitsmarkt und damit eine optimale Ausgangsposition für die persönliche und familiäre Lebensplanung.

Studieninhalte

Der Studiengang ist auf 6 Semester (3 Studienjahre) konzipiert. Im ersten Studienjahr liegt der Schwerpunkt der Ausbildung an der TUM. Im zweiten und dritten Studienjahr liegt die Ausbildung zu gleichen Teilen beim Staatlichen Studienseminar (an den Seminar- und Einsatzschulen) und der TUM, so dass eine besondere Verzahnung von Theorie und Praxis entsteht. Die universitäre Ausbildung setzt sich zusammen aus der beruflichen Fachrichtung (Erstfach), einem Unterrichtsfach (Zweitfach) und den Erziehungswissenschaften. Der Fokus dieser Ausbildung liegt auf dem Unterrichtsfach und insbesondere auf den erziehungswissenschaftlichen, fachdidaktischen und schulpraktischen Anteilen.

  • Berufliche Fachrichtung (Erstfach): Wahl zwischen Metalltechnik oder Elektro- und Informationstechnik (je nach Bachelorabschluss). Der Schwerpunkt in der Master-Ausbildung liegt hier vor allem in der Fachdidaktik.
  • Unterrichtsfach (Zweitfach): Wahlmöglichkeit zwischen Mathematik und Physik. Hier werden fachliche Grundlagen und eine fundierte Fachdidaktik vermittelt.
  • Erziehungswissenschaften: Hier werden psychologische und lerntheoretische Grundlagen sowie Kompetenzen zur Gestaltung von Lehr-Lernsituationen und der Durchführung von Unterricht erlernt.

Schulpraktikum - TUMpaedagogicum

Im ersten Semester des Masterstudiengangs Berufliche Bildung Integriert ist im Rahmen des Moduls "Aufgabenfelder des Lehrerberufs erschließen und wissenschaftlich reflektieren" das TUMpaedagogicum für das integrierte berufliche Lehramt zu absolvieren. Es umfasst einen schulpraktischen Anteil (ein Tag pro Woche an einer beruflichen Schule) sowie begleitende Seminare. 

Vorbereitungsdienst (Referendariat)

Ab dem dritten Semester im Masterstudiengang Berufliche Bildung Integriert ist parallel zum Studium der Vorbereitungsdienst (Referendariat) für das Lehramt an beruflichen Schulen in Bayern vorgesehen.

Die Anmeldung zum Vorbereitungsdienst erfolgt nach dem ersten Semester eigenständig. Andernfalls erhalten Sie keinen Zugang zum Vorbereitungsdienst. Die Anmeldung erfolgt online in der Regel zwischen Februar und April (bis spätestens fünf Monate vor Schulbeginn), die Anmeldeunterlagen sind an das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zu senden.

Während des Vorbereitungsdienstes erhalten Sie Anwärterbezüge. Die jeweilige Höhe des Anwärtergrundbetrags (und ggf. des Familienzuschlags) kann auf den Seiten des Landesamts für Finanzen eingesehen werden: http://www.lff.bayern.de/bezuege/besoldung/index.aspx#tabellenrecht

Ausführliche Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen und zur Anmeldung finden Sie auf unserem EDU-Wiki.

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