Diplomierung für Lehramtsstudierende beruflicher Schulen nach LPO I

Absolventen der TUM, die erfolgreich die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an beruflichen Schulen abgelegt haben, können seit dem 01.10.1996 an der Technischen Universität München den akademischen Grad "Diplom-Berufspädagoge/Diplom-Berufpädagogin" (Dipl.-Berufspäd. Univ.) erwerben. Der Titel wird unter Angabe der beruflichen Fachrichtung, des Unterrichtsfaches und der Erziehungswissenschaften verliehen. Mit der Verleihung des Diplomgrades weist der Absolvent nach, dass er wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden erworben hat, die zur Ausübung beruflicher Bildung in Schule und Betrieb erforderlich sind.


Das Diplom bezieht die Staatsprüfung mit ein und sieht Ergänzungsfächer vor. Hier sind folgende Prüfungen vorgesehen: Berufsbildungs- und Arbeitsrecht, Grundzüge der Unternehmensführung und Arbeitspädagogik. Ein nicht benotetes Arbeitspädagogisches Betriebspraktikum von vier Wochen Dauer in der vorlesungsfreien Zeit erfolgt in einer betrieblichen, überbetrieblichen oder außerbetrieblichen Aus- und/oder Weiterbildungseinrichtung. Die Diplomregelung gilt für Absolventen der TUM, die die Staatsprüfung nach der Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) abgelegt haben. Die Nachweise zur Erlangung des Diploms müssen innerhalb von zwei Jahren nach Ablegung der Ersten Staatsprüfung eingereicht werden.

Mit Erwerb dieses Diploms wird ein zusätzlich qualifizierender Abschluss erreicht und es erschließen sich berufspädagogische Tätigkeiten in den Einsatzfeldern der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Außerdem erweist sich die Verleihung eines Universitätsdiploms für deutsche Absolventen dieses Lehramtsstudienganges auch im Hinblick auf deren Mobilität in Europa als förderlich.