Verknüpfung von Theorie und Praxis im TUMpaedagogicum (TUMpaed)

An der TUM School of Education ist es ein zentrales Anliegen, dass die Lehramtsstudierenden bereits frühzeitig Erfahrungen in ihrem späteren Berufsfeld - der Schule - sammeln können. Durch mehrere Praxisphasen bekommen sie vielfältige Einblicke darin, wie der Schulalltag für eine Lehrerin oder einen Lehrer aussieht.

Das TUMpaed wurde sowohl für den Studiengang Naturwissenschaftliche Bildung (Lehramt am Gymnasium) als auch für den Studiengang Berufliche Bildung (Lehramt an beruflichen Schulen) entwickelt.

Zielstellungen des TUMpaedagogicums 

  • Erste Einblicke in das Spektrum der Aufgaben und Tätigkeiten einer Lehrperson ermöglichen
  • Frühzeitig Gelegenheiten für die Planung und Gestaltung von Unterricht geben
  • Unterstützung in der Reflektion über die persönliche Eignung für den Lehrberuf

TUMpaed an Gymnasien

 

Das TUMpaedagogicum im gymnasialen Lehramt gliedert sich in drei Teile (TUMpaed I, TUMpaed IIa & IIb, TUMpaed III), die jeweils durch inhaltlich abgestimmte, universitäre Veranstaltungen begleitet werden und in die Module 1,2 und 4 des erziehungswissenschaftlichen Anteils des Studiums eingebettet sind. Der Friedl-Schöller-Stiftungslehrstuhl für Unterrichts- und Hochschulforschung (UHSF) von Frau Prof. Dr. Tina Seidel leitet und gestaltet, eingebettet in die Module 1 und 2, die folgenden Lehrveranstaltungen.

Im Modul 1 „Lehr-Lernorte verstehen“ erfolgt die Einführung der Studierenden in die Grundlagen des Lehrens und Lernens in Bildungskontexten.

Modulbeschreibung Modul 1: Ziel dieses Moduls ist es, die Studierenden mit der Rolle und den Aufgaben einer Lehrperson vertraut zu machen und ihnen Kenntnisse zur Durchdringung von Bildungssystemen zu vermitteln. Die Studierenden erwerben Kenntnisse und Kriterien, mit denen sie Bildungskontexte durchdringen und auf ihre Qualität hin prüfen können. m TUMpaed I absolvieren die Studierenden ein 10- bis 15-tägiges Schulpraktikum, das von zwei Blockseminaren vor und nach der Praxisphase begleitet wird. [mehr]...

Ansprechpartner: Dr. Ann-Kathrin Schindler, Martina Alles

Im Modul 2 „Lernumgebungen gestalten“ werden zentrale Kenntnissen zur Gestaltung und Effektivität des Unterrichts vermittelt.

Modulbeschreibung Modul 2: Ziel dieses Moduls ist es, die Studierenden in die Planung, Durchführung und Reflexion/Evaluation von Unterricht einzuführen. Dabei werden grundlegende Themenbereiche zur Entwicklung der Persönlichkeit als Lehrer, zur Planung und Gestaltung von Unterricht sowie zu Schule als professioneller Wirkstätte behandelt.

Im TUMpaed IIa erhalten Studierende in einem wöchentlichen Vorbereitungsseminar eine Einführung in die Gestaltung von Unterricht und sammeln praktische Erfahrungen in einer zweiten Blockphase (15 – 20 Tage). [mehr]...

Im TUMpaed IIb besuchen Studierende semesterbegleitend einmal wöchentlich ihren späteren Berufsort Schule (10 Tage) und intensivieren ihr Wissen über professionelles Lehrerhandeln in einem wöchentlichen Begleitseminar. Abschluss des Moduls bildet ein individuelles Rückmeldegespräch (Mentoring). [mehr]...

Ansprechpartner: Dr. Ann-Kathrin Schindler, Martina Alles

Im Modul 4 „Umgang mit Heterogenität im Fachkontext“ werden die Grundlagen zum Umgang mit Heterogenität und den individuellen Voraussetzungen Lernender gelegt. Ziel dieses Moduls ist es, die Studierenden für die Herausforderungen im zukünftigen Schul- und Unterrichtsalltag auszubilden. [mehr]...

Nähere Informationen zum TUMpaed III erhalten Sie hier.

(Kontakt: Prof. Dr. Eva-Maria Lankes, Lehrstuhl für Schulpädagogik)

Studienbegleitendes Mentoring

Die von den Bildungswissenschaften und Fachdidaktiken begleiteten Praxisphasen des TUMpaedagogicums I, II und III erstrecken sich insgesamt über 40 Tage, die vollständig an einem Referenzgymnasium absolviert werden. Durch diese kontinuierliche Betreuung kann eine enge Beziehung zwischen Studierenden und Praktikumslehrkräften entstehen. Als Abschluss des TUMpaedagogicums im Bachelor- und Masterstudiengang findet ein Beratungsgespräch statt, in dem die jeweiligen Praktikumslehrkräfte und Dozierenden gemeinsam mit den Studierenden die Eignung für den Lehrerberuf reflektieren.

 

Weitere Informationen für Studierende zur Anmeldung und Durchführung des TUMpaedagogicums

TUMpaedagogicum grafische Übersicht (pdf) 

TUMpaedagogicum inhaltliche Beschreibung (pdf)

Weitere Informationen 

Modulverantwortung TUM paed I und II:
Prof. Dr. Tina Seidel
Friedl Schöller-Stiftungslehrstuhl für Unterrichts- und Hochschulforschung
Kontakt:
Dr. Ann-Kathrin Schindler (ann-kathrin.schindler(at)tum.de)
Martina Alles (martina.alles(at)tum.de)

Verantwortung für TUMpaed III:
Prof. Dr. Manfred Prenzel
Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung
Kontakt:
Dr. Jutta Möhringer (jutta.moehringer(at)tum.de)
Dr. Christian Strobel (christian.strobel(at)tum.de)

Verwaltung für Referenzgymnasien:
Akademische Direktorin Christine Wittmann
Praktikumsamt Lehramt an Gymnasien
Kontakt: tumpaed(at)edu.tum.de
Tel.: 089/28924395
Raum 270

TUMpaed an beruflichen Schulen

Das TUMpaedagogicum im beruflichen Lehramt gründet auf einer mehr als zwanzigjährigen Lehrerbildungstradition für schulpädagogische Praktika am Lehrstuhl für Pädagogik. Es umfasst 30 Praktikumstage in einer frühen Phase des Bachelorstudiengangs und erstreckt sich als Modul über die ersten drei Semester.
Es beinhaltet zum einen drei Praktikumsphasen an der Schule, sowie drei begleitende Lehrveranstaltungen an der TUM School als Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsseminar. In der Masterphase folgen weitere Praktika mit anderen Schwerpunkten.
Die Studierenden bestätigen, dass sich die oben genannten Ziele des TUMpaedagogicums im Wesentlichen erreichen lassen. Die Praktikumsphasen und Seminare zu Beginn des Studiums erweisen sich als sehr sinnvoll und ertragreich hinsichtlich der selbstreflexiven Eignungsfeststellung. Der weitaus größte Teil der Studierenden geht bestärkt in der Berufswahl aus dem TUMpaedagogicum hervor.

mehr Informationen

Kontakt:
Juliane Breitschopf (juliane.breitschopf(at)tum.de)