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DFG fördert Forschergruppe Evidenzpraktiken

19.12.2016

Wie wird Wissen evident, also als gültig und vertrauenswürdig anerkannt? Eine neu eingerichtete DFG-Forschergruppe, koordiniert von der Professur für Technikgeschichte (Prof. Karin Zachmann), wird sich ab dem kommenden Jahr intensiv mit dieser Frage beschäftigen.


Practicing Evidence – Evidencing Practice.

Evidenzpraktiken als sozioepistemische Handlungs- und Aushandlungsprozesse (20. – 21. Jahrhundert):

Das ist das Thema einer interdisziplinären Forschergruppe, die 2017 die Arbeit aufnehmen wird. Sechs Teilprojekte aus den Bereichen Technikgeschichte, Medizingeschichte und -ethik, Wissenschafts- und Umweltgeschichte, Wissenschaftssoziologie, Marketing- und Konsumforschung sowie Kommunikationswissenschaften werden von der DFG für zunächst drei Jahre gefördert. Zwei weitere Projekte aus der Wissenschaftsforschung und der Philosophie werden assoziiert. Die Professur für Technikgeschichte übernimmt die Koordination und Sprecherschaft und ist mit einem Postdoc-Projekt zur Evidenz technischer Sicherheit beteiligt.

Pressemitteilung "Vom Wissen zur Gewissheit" vom 14.12.2016